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Unser Blog

Bauprojekt im Shelter „House for Paws“

Im Rahmen der almo Nature Förderung durften wir ein dringend benötigtes Bauprojekt in unserem Partnertierheim „House for Paws“ von Stefan Buzdugan auf den Weg bringen. Dank eurer großartigen Unterstützung haben wir im Voting einen hervorragenden 3. Platz erreicht – und damit die Grundlage geschaffen, um die Lebensbedingungen vieler Hunde nachhaltig zu verbessern.

Hintergrund: Die „Verlassenen“ von Campurelu

Am 27.11.2024 nahmen wir als Verein in Campurelu rund 170 Hunde auf, die dort zurückgelassen wurden: teils verletzt, ungeimpft und unkastriert. Selbsternannte „Tierschützer“ brachten sie in teils verheerenden Zuständen zum Shelter-Betreiber Marius und ließen sich nie wieder blicken. Wir wussten nichts über die Tiere, aber uns war klar: Wegschauen geht nicht!

Damit begann die größte Rettungsaktion unserer Vereinsgeschichte. Dank der schnellen Unterstützung von unserer großartigen Community haben wir es tatsächlich geschafft, obwohl wir damals selbst schon knapp 130 Vereinshunde im Marius-Shelter betreuten. Mit den „Verlassenen“, die dazu kamen, warteten somit 306 arme Seelen auf ein besseres Leben. Das Jahr 2026 starteten wir mit noch 99 Hunden im Campurelu und es werden wöchentlich weniger. Unser Ziel: Jeder Zwinger dort soll leer sein.

Die gute Zusammenarbeit mit Stefan und seiner Familie im Shelter in Izvoru zeigt: Hunde sind hier besser aufgehoben. Daher liegt uns dieses Bauprojekt auch so am Herzen.

Das Projekt auf einen Blick

Geplant ist der Bau von fünf neuen, stabilen und wetterfesten Kenneln im Shelter, die insbesondere Hunden aus der Einrichtung in Campurelu eine sichere Unterbringung und eine neue Perspektive ermöglichen sollen.

Die wichtigsten Eckdaten:
🐾 Anzahl der Kennel: 5
📐 Größe pro Kennel: ca. 14 Quadratmeter
🐶 Kapazität: 3–4 Hunde pro Kennel
🎯 Ziel: sichere Unterbringung, bessere Versorgung und Trainingsmöglichkeiten

Bauphasen und aktueller Stand

Das Bauprojekt wurde in mehrere Schritte unterteilt und ist – abhängig von Wetter und Bodenbeschaffenheit – über die Wintermonate geplant.

Bereits umgesetzt:
- Vorbereitung und Ausschachtung des Geländes
- Fundamentarbeiten
- Errichtung der Grundstruktur und Außenabgrenzungen

Aktuell anstehende Arbeiten:
- Fertigstellung der Dächer
- Abschluss der Türen
- Letzte bauliche Details und Innenausbau

Witterung als Herausforderung

Die Bauarbeiten finden in den Wintermonaten statt – eine Zeit, die auch in Rumänien ihre Herausforderungen mit sich bringt. In der ersten Januarwoche lagen die Temperaturen tagsüber bei etwa 3–6 Grad, nachts war es bis -6 Grad kalt. Vor allem Nässe, Kälte und Bodenfeuchtigkeit erfordern eine angepasste Bauweise und führen dazu, dass bestimmte Arbeiten nur schrittweise umgesetzt werden können.

Ausblick

Trotzdem schreitet das Projekt kontinuierlich voran. Sobald alle baulichen Schritte abgeschlossen sind, können die ersten Hunde einziehen. Wir vermuten den Abschluss des Baus Ende Januar bis Mitte Februar. Am dritten Wochenende des Jahres konnten wir erfreulicherweise dank freier Kapazität in bestehenden Kenneln in Izvoru zwei komplette Zwinger (insgesamt 6 Hunde) aus Campurelu bereits umsetzen. Wir freuen uns darauf, bald weitere Hunde zu Stefan zu bringen. Hier können sie langsam an das Leben mit Menschen herangeführt werden.