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Veganuary: einen Monat lang vegan leben zum Ausprobieren

Veganuary: Eine Aktion, die besonders im Januar wortwörtlich „in aller Munde“ ist. Es handelt sich dabei um eine Wortschöpfung aus vegan und January (englisch für Januar). Unter dem Slogan „Probiers vegan. Diesen Monat.“ möchte die gemeinnützige Organisation Veganuary Menschen aus aller Welt motivieren, im ersten Monat des Jahres – und gern auch darüber hinaus – eine rein pflanzliche Ernährung auszuprobieren. Teilnehmen können Privatpersonen ebenso wie Unternehmen, Restaurants und Lebensmittelhersteller.

Was ist Veganuary eigentlich?

Veganuary wurde 2014 in Großbritannien gegründet und ist seitdem enorm gewachsen. Heute nehmen Millionen Menschen weltweit teil, darunter immer mehr aus Deutschland. Ziel der Initiative ist es, den Einstieg in eine vegane Lebensweise niedrigschwellig zu gestalten – ohne Druck, ohne Perfektion, sondern mit Neugier, Offenheit und Unterstützung.

Über die offizielle Veganuary-Webseite erhalten Teilnehmende kostenlose Rezepte, Einkaufstipps, Ernährungspläne und Hintergrundwissen. Es geht nicht darum, „alles richtig“ zu machen, sondern einfach auszuprobieren.

Einfach mal ausprobieren: Rund 30 Tage pflanzlich unterwegs

Was kann Veganuary bewirken?

Die Auswirkungen sind messbar:

In den vergangenen Jahren hat Veganuary beispielsweise durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen dazu beigetragen, dass das Angebot an pflanzlichen Produkten stark gewachsen ist. Zudem reagieren Supermärkte, Restaurants und Hersteller auf die steigende Nachfrage. Gleichzeitig zeigt sich bei Umfrageergebnissen, dass viele Teilnehmende von positiven Effekten berichten, beispielsweise bewussterem Essen, neuen Geschmackserlebnissen und einem besseren Gefühl, etwas für Umwelt, Tiere und Klima zu tun.

Wusstet ihr schon?

Laut Veganuary-Organisation geben viele Menschen an, ihre Ernährung auch nach dem Aktionsmonat dauerhaft oder zumindest teilweise umzustellen. Für viele ist Veganuary also kein einmaliges Experiment, sondern der Beginn eines neuen Denkens.

Viele Hände, schnelles Ende: Tierleid verringern und auch die Umwelt freut sich.

Muss Veganuary immer im Januar stattfinden?

Ganz klar: Nein.

Auch wenn es die ursprüngliche Idee und der Januar immer der Aktionsmonat ist: Veganuary kann jederzeit stattfinden. Ob im Februar, Mai oder November: Ein Zeitraum von rund 30 Tagen eignet sich perfekt, um neue Gewohnheiten zu testen und den eigenen Konsum zu hinterfragen.

Und keine Sorge: Niemand muss Lebensmittel wegwerfen. Wenn noch Joghurt, Wurst oder Tiefkühlpizza zuhause liegen, dürfen diese selbstverständlich aufgebraucht werden. Veganuary bedeutet nicht radikales Wegschmeißen, sondern bewussteres Entscheiden für die Zukunft.

Vegan – mehr als nur Ernährung

Vegan zu leben beschränkt sich nicht nur auf das, was auf dem Teller landet. Auch Kleidung, Kosmetik und Alltagsprodukte spielen eine Rolle. Leder, Wolle, Seide oder Daunen stammen von Tieren – ebenso wie viele Inhaltsstoffe in Pflegeprodukten.

Vegan bedeutet im Kern, Tierleid so weit wie möglich zu vermeiden. Niemand muss von heute auf morgen alles umstellen. Jeder Schritt zählt – ob beim Essen, beim Einkauf oder bei der bewussten Entscheidung für Alternativen.

Tierleid so weit wie möglich vermeiden: Das bedeutet vegan.

Warum wir als Tierschutzverein darüber sprechen

Als Vierbeiner in Not e.V. setzen wir uns täglich für Tiere ein, die unter den Folgen menschlicher Entscheidungen leiden. Zwar sind dies im wesentlichen Sinne Hunde, aber unser Herz schlägt für alle Vierbeiner!

Veganuary lädt dazu ein, die eigenen Entscheidungen einmal zu hinterfragen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern mit Offenheit.

Vielleicht ist Veganuary für euch ein Anlass, Neues auszuprobieren. Vielleicht bleibt es bei ein paar veganen Lieblingsgerichten. Vielleicht verändert sich auch mehr. Alles darf, nichts muss.

Mehr Infos, Hintergründe und die Möglichkeit zur Teilnahme findet ihr unter www.veganuary.com/de.

Probiert es doch mal aus. Für euch, für die Umwelt und für die Tiere.