Bruno, geboren 2015 und etwa 55–60 cm groß, gehört zu den Hunden, die viel zu lange unsichtbar geblieben sind. Er ist scheu, ja – aber nicht im Sinne von Abwehr oder Aggression. Im Gegenteil: Bruno zeigt kein distanzforderndes Verhalten, kein Knurren, kein Lefzenheben. Er wirkt eher neutral, vorsichtig, still. Ein Hund, der gelernt hat, sich zurückzunehmen, um zu überleben.
Lange Zeit hielt er sich fast ausschließlich in seiner Hütte auf. Mit Futter ließ er sich zumindest zur Hälfte herauslocken – ein kleines Zeichen, dass in ihm noch Hoffnung glimmt. Und tatsächlich: Er zeigte Interesse an den mitgebrachten Dingen, ein leiser Funke Neugier, der zeigt, dass er sich selbst noch nicht aufgegeben hat.
Im August 2025 gab es einen wichtigen Fortschritt: Bruno wirkte etwas weniger scheu und bewegte sich aus eigenem Antrieb im Zwinger. Für einen Hund wie ihn ist das ein riesiger Schritt. Ein Zeichen, dass er bereit ist, wieder ein Stück Vertrauen zu wagen.
Update Besuch Februar 2026: Bruno ist mittlerweile deutlich offener geworden und freut sich auch, wenn ihn Menschen besuchen, die er kennt. Von Dan, seinem Betreuer lässt er sich sogar streicheln. Das macht uns Hoffnung!
Seine Vorgeschichte ist unbekannt. Niemand weiß, wie viele Jahre er schon in verschiedenen Sheltern verbracht hat. Sicher ist nur: Es waren zu viele. Bruno gehört zu den 170 Hunden, die in Campurelu von ihren ehemaligen „Rescuern“ zurückgelassen wurden, weil niemand mehr für sie zahlte. Hunde, die einfach sich selber überlassen wurden.
Vielleicht hatte Bruno einfach zu lange keinen liebevollen Kontakt mehr zu Menschen. Vielleicht hat er irgendwann aufgehört zu hoffen. Doch genau jetzt braucht er Menschen, die ihn sehen.
Bruno gehört zu den ältesten Hunden im Shelter. Die kalten Winter setzen ihm zu – körperlich und seelisch. Für einen Senior wie ihn kann ein weiterer Winter dort zu viel sein. Er sollte seinen Lebensabend nicht frierend in einer Hütte verbringen müssen, sondern warm, sicher und geliebt.
Bruno braucht dringend ein Zuhause oder eine Pflegestelle, die ihm Zeit gibt, anzukommen. Ein ruhiger Ort, an dem er lernen darf, dass Menschen nicht nur Schmerz bedeuten. Ein Platz, an dem er endlich ausruhen kann.
Wer diesem stillen, sanften Senior eine Chance gibt, schenkt ihm nicht nur ein Zuhause – sondern ein würdiges Leben.
Bruno hat so lange gewartet. Jetzt sollte er endlich ankommen dürfen.
Bruno ist kastriert und wird geimpft, gechipt und nach positiver Vorkontrolle mit einem Schutzvertrag vermittelt.
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