Jenny, geboren etwa 2019 und rund 55 cm groß, gehört zu den rund 170 Hunden, die nach ihrer Rettung in Campurelu zurückgelassen und schließlich ihrem Schicksal überlassen wurden. Vierbeiner in Not e.V. hat Jenny und viele weitere dieser Hunde als Vereinshunde übernommen und sorgt seither für ihre Versorgung und Unterbringung.
Von Beginn an war spürbar, wie sehr Jenny mit sich selbst ringt. Sie zeigte Interesse an Besuchern und beobachtet alles ganz genau, schaffte es jedoch lange nicht, ihre schützende Hütte zu verlassen. Im August gelang dann ein wichtiger Durchbruch: Zum ersten Mal zeigte sich Jenny außerhalb ihrer Hütte und präsentierte sich in ihrer ganzen Schönheit. Ihre zutrauliche Zwingerkollegin Imagine war ihr dabei offenbar ein Vorbild – aus Neugier und mit sichtbarem inneren Kampf wagte Jenny den entscheidenden Schritt nach vorn.
Anfassen lässt sich Jenny derzeit noch nicht, doch dieser Fortschritt zeigt deutlich, dass sie aufmerksam, clever und durchaus interessiert an ihrer Umgebung ist. Vertrauen konnte sie bislang noch nicht aufbauen und sie wird dafür vermutlich auch längere Zeit brauchen. Das Potenzial schlummert tief in ihr drin.
Nachdem Imagine inzwischen ausreisen durfte und bereits ihr Happy End gefunden hat, ist Jenny nun allein in ihrem Zwinger zurückgeblieben. Umso dringender wünscht sie sich eine einfühlsame Pflegestelle oder ein erfahrenes Zuhause, idealerweise mit einem freundlichen Ersthund, der ihr Orientierung und Sicherheit geben kann. Mit Ruhe, Geduld und einem passenden Umfeld hat Jenny gute Chancen, weiter aufzutauen und Schritt für Schritt Vertrauen in ein neues Leben zu entwickeln.
Jenny ist kastriert und wird geimpft, gechippt und nach positiver Vorkontrolle mit einem Schutzvertrag vermittelt.
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Nach erfolgreicher Selbstauskunft und Vorkontrolle wird ein Tierschutzvertrag geschlossen und der Vierbeiner wird gegen eine Schutzgebühr vermittelt.