Bari, geboren 2019 und etwa 60 cm groß, trägt eine Vergangenheit mit sich, die man keinem Hund wünscht. Er wurde sogar schon für tot erklärt – einfach, um Verantwortung loszuwerden. Doch Bari lebt. Und wie. Sein Herz schlägt leise, aber kraftvoll, und er kämpft jeden Tag darum, wieder Vertrauen zu fassen.
Warum Bari es besonders schwer hat – und warum er gerade deshalb gesehen werden muss: Als großer schwarzer Rüde hat er es ohnehin schwerer als andere. Schwarze Hunde haben es im Tierschutz seit jeher schwerer. Nicht, weil sie weniger liebenswert wären – im Gegenteil. Aber ihre dunkle Fellfarbe macht sie auf Fotos oft unscheinbarer, ihre Mimik wirkt für viele Menschen schwerer lesbar, und Vorurteile halten sich hartnäckig.
Während helle Hunde schneller auffallen, gehen schwarze Tiere wie Bari in der Masse unter. Sie werden übersehen, missverstanden oder schlicht nicht wahrgenommen. Und wenn dann noch Unsicherheit dazukommt, wird es für Hunde wie ihn fast unmöglich, eine faire Chance zu bekommen.
Doch Bari ist nicht „nur“ ein großer schwarzer Hund. Er ist ein Lebewesen mit Geschichte, mit Verletzungen, aber auch mit Hoffnung. Ein Hund, der trotz allem neugierig bleibt. Einer, der sich langsam wieder öffnet, wenn man ihm Zeit gibt.
Seine Fellfarbe sagt nichts über sein Wesen aus. Sie sagt nichts darüber, wie treu er sein kann, wie sehr er sich an einen Menschen binden wird, wenn er erst einmal Vertrauen gefasst hat. Sie sagt nichts über sein Potenzial, ein wunderbarer Begleiter zu werden. Dazu kommt, dass Menschen ihm nicht immer gutgetan haben. Aber dennoch besitzt er die notwendige Neugier, Hoffnung & den wichtigen Funken an Mut, sich wieder öffnen zu können!
Beim Besuch taute er am dritten Tag ein wenig auf. Ein kleines Zeichen, aber ein echtes. Ein Moment, der zeigt: Bari will – er braucht nur jemanden, der ihm Zeit gibt, der ihn sieht, wie er ist.
In den richtigen Händen wird Bari kein unlösbares Rätsel sein. Er braucht Menschen mit Erfahrung, Geduld und echtem Hundeverstand. Menschen, die klare Führung geben können, ohne Druck. Menschen, die verstehen, dass Vertrauen ein Geschenk ist, das man sich erarbeitet.
Bari ist definitiv kein Labbi-Mix, der sofort in jeden Arm springt. Aber er ist ein Hund, der sich entwickeln kann – und der eines Tages vielleicht genau der treue Begleiter wird, den man sich an seiner Seite wünscht.
Wer Bari adoptiert, schenkt nicht nur einem Hund ein Zuhause – sondern gibt einem missverstandenen Herzen die Chance auf ein neues Leben. Auch eine erfahrene Pflegestelle wäre ein tolles Sprungbrett in ein neues Leben.
Bari ist kastriert und wird geimpft, gechipt und nach positiver Vorkontrolle mit einem Schutzvertrag vermittelt.
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